26.10.2008: Wiler gewinnen Aufstiegsspiele

Andreas Schneider stellte den Aufstieg sicher

Gestern gab es einen grossartigen Saisonausklang für den SC Wil: Beide Teams schafften gestern in den Aufstiegsspielen Siege.

Bei Wil 2 konnte man davon ausgehen, dass man der Favoritenrolle in Zimmerberg gerecht werden würde. Das Team schaffte dies auch eindrucksvoll, auch wenn Damian Karrer die Sache durch eine überraschende Niederlage am Spitzenbrett noch spannend machte. Bela Tomia neutraliierte den stärksten Spiler der Gastgeber, und an den hinteren Brettern siegten die jeweils ELO-stärkeren Wiler. Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg.
Einzelresultate; Zimmerberg – Wil 2 1.5 : 4.5
Werner Eggenberger (1964) – Damian Karrer (2175) 1:0; Heiri Tanner (2205) – Bela Tomisa (2215) ½-½; Jean-Pierre Monsch (1954) – Hans Karrer (2025) 0:1; Robert Schweizer (1933) – Leopold Juen (1980) 0:1; Rolf Bosshard (1845) – Manuel Sprenger (1942) 0:1; Julius Selecky (1821) – Marco Schweizer (1827) 0:1.

Eine Sensation wurde uns aus Widnau übermittelt: Unser deutlich ELO-schächeres Team von Wil 5 holte bei Rheintal III ein 3:3-Unentschieden und dürfte sich aufgrund der besseren Brettpunkte den Aufstieg gesichert haben.
Mannschaftsmitglied Paul Sprenger berichtete:
„Trotz der schlechten Prognose nahmen wir gut gelaunt den Weg nach Widnau unter die Räder und stellten uns den klar überlegenen Rheintalern. Es dürfte wohl etwa eine Stunde vergangen sein, da meldete Werner am ersten Brett einen Sieg. Das verblüffte und erstaunte! Später endete Joachims Partie unentschieden. Dann musste Paul zugeben, das er verloren hatte. Und das Blatt wendete sich. Auch Peter verlor seine Partie. Nun stand es für Widnau 1,5:2,5. Hans Josephs Partie endete schliesslich auch unentschieden. Wir waren nun am Verlieren: 2:3. Doch ein solches Resultat hätte niemand erwartet. Und was machte denn Andreas? Ein langwieriges Endspiel mit einem Mehrbauern für Andreas stand auf dem Brett. Und der Tausendsassa Andreas gewann tatsächlich! Das 3:3 freute uns riesig! Nun machten wir uns hinter das Reglement: Wer steigt auf, wenn ein Aufstiegskampf unentschieden endet? Da wir am 1. und 3. Brett gewannen und Rheintal am 2. und 5., glauben wir, wir hätten den Aufstiegskampf gewonnen (Art. 34, 3 und Art. 30, 3 in der Agenda Seite 62 und 63).Wer hätte das gedacht! Wir können es kaum fassen! Und gefeiert haben wir auch dem entsprechend!“
Einzelresultate: Rheintal III – Wil V 3:3 (7:10)
Osmani Ismail (1769) – Stucki Werner (1700) 0-1; Kaufmann Kurt (1930) – Brönnimann Peter (1571) 1-0; Luu Jinchin (-) – Schneider Andreas (1578) 0-1; Ibanez Rafael (1834) – Joseph Hans (1461) ½-½; Rohner Cédric (1656) – Sprenger Paul (1438) 1-0; Melnychuk Viktor (-) – Lüthi Joachim (1517) ½-½.
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Stichkampf Bellinzona – Wil II

Wil 2 hat sich im Tessin am letzten Samstag für das Aufstiegsspiel in die 1. Liga qualifiziert. In Bellinzona gab es ein deutliches 4.5:1.5 für unser Team, wobei die Gastgeber allerdings ersatzgeschwächt ins Rennen gingen. Man sollte vielleicht darüber nachdenken, inwieweit Stichkämpfe innerhalb der Ferienzeit sinnvoll sind. Auch die Wiler mussten auf den ELO-stärksten Spieler Bela Tomisa verzichten.
Damian Karrer verlor zwar das Spitzenmatch, da er in Zeitnot die Druckstellung seines Gegners nicht neutralisieren konnte. Dies wurde jedoch durch einen sensationellen Sieg von Leopold Juen am Brett 2 wieder wettgemacht. Dieser wichtige Sieg stand eigentlich von Beginn an fest, denn Marcoli verlor schon in der Eröffnung eine Figur. Das war praktisch schon die Entscheidung, denn an den Brettern 3 bis 6 waren die Wiler stärker besetzt und holten erwartungsgemäss 3.5 von 4 möglichen Punkten.
Als erster konnte Benedikt Klocker den vollen Punkt einfahren. Manuel Sprenger setzte voll auf Angriff, und sein Gegner konnte nicht mehr alle Probleme lösen. Hans Karrer hatte es nicht allzu schwierig. Sein Gegner opferte eine Figur für Angriff, aber nach einigen genauen Verteidigungszügen war der Angriff verpufft und der Rest Sache der Technik. Raphael Sprenger kam aus der Eröffnung heraus in Vorteil, vergab diesen dann jedoch in Zeitnot. Statt eines Mehrbauers hatte er plötzlich einen Minusbauern. Das Turmendspiel führte er jedoch souverän zum Remis..
Wil muss nun am 25.Oktober 2008 zum Aufstiegsspiel nach Zimmerberg reisen. Diese Aufgabe scheint lösbar. Drücken wir unserem Team die Daumen.
Einzelresultate: Bellinzona Wil 2 1.5 : 4.5
Mella Luciano (2135) – Karrer Damian (2175) 1-0; Paolo Marcoli (2175)Juen Leopold (1980) 0-1; Gervasoni Michele (1915) – Klocker Benedikt (2123) 0-1; Ruchti Gianni (1875) – Sprenger Manuel (1942) 0-1; Bachmann Peter (1915) – Karrer Hans (2025) 0-1; Caretti Rolando (1875)Sprenger Raphael (1896) ½-½.
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SMM 7.Runde

Marc Potterat verlor leider das Spitzenduell bei Wil 1

Wil I liess gestern die Saison noch einmal mit einer starken Leistung in Buchs ausklingen. Dass es beim deutlich ELO-stärkeren Aufstiegsaspiranten nicht zu einem Punkt reichte, lag unter anderem daran, dass man wegen mehrerer Ausfälle einen Junioren einsetzen musste, um das letzte Brett nicht forfait geben zu müssen. Gerold wehrte sich zwar tapfer, hatte aber gegen seinen 450 Punkte mehr aufweisenden Gegner nicht wirklich eine Chance. Er war immerhin nicht der Erste, der seine Partie beendete. Noch schlimmer erwischte es gestern Peter Fässler, der in der Eröffnung so schwer unter die Räder kam, dass er seine Partie nach nicht einmal einer Stunde aufgeben musste. Dann jedoch wurde das Match unerwartet spannend: Turi Koller kam mit einem Läuferopfer auf f7 in klaren Vorteil, und Johannes Roth profitierte von einem Rechenfehler seines Gegners. Als dann auch noch Andreas Welch einen Bauern gewinnen konnte, lag der Punktgewinn in greifbarer Nähe. Turi und Hannes in seinem Abschiedsspiel für Wil fuhren die Ernte denn auch ein. Andreas konnte hingegen die starke Gegenwehr seines Gegners nicht brechen und musste das Remisangebot des Buchsers akzeptieren, als dieser mit einem starken Zug den Bauern zurückeroberte. So hing alles vom Spitzenbrett ab. Dort opferte Marc Potterat eine Figur, aber Andras Guller behielt die Nerven, wehrte den Angriff ab und sicherte am Ende den knappen Sieg der Rheintaler. Alles in allem eine durchwachsene Saison für Wil I. Man konnte in den knappen entscheidenden Begegnungen zu wenig punkten und fand sich somit im Mittelfeld der Tabelle wieder.
Einzelresultate: Buchs I – Wil I 3½ : 2½
Guller Andràs (2134) – Marc Potterat (2122) 1:0, Göldi Hans (2075) – Andreas Welch (1966) ½:½; Neuberger Guido (2159) – Peter Fässler (1950) 1:0; Meier Florian (1820) – Turi Koller (1859) 0:1; Riener Wolfram (2029) – Roth Hannes (1795) 0:1; Tanner Walter (1880) – Welch Gerold (1433) 1:0.

Spannend wird es bei Wil II: Die Wiler gewannen gestern erwartungsgemäss in Cham mit 4:2, aber da Bellinzona beim Spitzenreiter Zug offenbar mit dem gleichen Resultat erfolgreich war, kommt es wohl am 11.10. zu einem Stichkampf. Leider verlor Neuzugang Bela Tomisa am ersten Brett etwas unglücklich in Zeitnot. An den anderen Bretten agierten die Gäste souverän, aber ausgerechnet der bislang stark aufspielende Raphael Sprenger liess gestern seine Siegesserie reissen. Das Team muss nun etwas den Punkten hinterher trauern, die man in vorhergehenden Spielen hat liegenlassen. Dennoch ist das Aufstiegsspiel zu erreichen: Immerhin hat man Bellinzona bereits einmal geschlagen.
Einzelresultate: Cham I – Wil II 2 : 4
R.Levrand (2128) – Tomisa Bela (2215) 1:0, N.Brugger (1825) – Karrer Damian (2175) 0:1; J.Balkovec (1868) – Klocker Benedikt (2123) 0:1; I.Pilav (1669) – Sprenger Manuel (1942) 0:1, A.Peter (1477) – Juen Leopold (1980) 0:1; E.Spiegel (1837) – Sprenger Raphael (1896) 1:0

Obwohl Wil III durchaus noch Chancen auf ein Aufstiegsspiel hatte, sagten einige Stammspieler leider ab. Ein ersatzgeschwächtes Team versuchte dennoch alles. Joshua Grob sprang kurzfristig ein, da er für sein Stammteam Wil IV am Samstag ohnehin verhindert gewesen wäre – und er punktete toll. Es folgten zwei Remisen von Kapitän Tobias Russi am Spitzenbrett und Patrick Küng am Brett 5. Dann musste aber leider Fiona Aepli nach heftigem Schlagabtausch die Waffen strecken, und kurz darauf unterlief Walter Ramsauer in nicht schlechter Stellung ein verhängnisvoller Flüchtigkeitsfehler. So hing alles von der Partie am zweiten Brett ab. Hanspeter Wehrli versuchte in Remisstellung den Sieg zu erzwingen – und scheiterte. Dait verlor man den Heimkampf leider mit 2:4. Insgesamt eine sehr gute Saison für Wil III. Hätte das Team in den letzten beiden Runden nicht Auflösungserscheinungen gezeigt, wäre das Aufstiegsspiel eindeutig drin gewesen.
Einzelresultate: Wil III – Zürich Riesbach I 2:4
Russi Tobias (1817) – Wirth Christoph (1988) ½:½; Wehrli Hanspeter (1816) – Frischknecht Hans (2030) 0:1; Ramsauer Walter (1694) – Rüfenacht Gian (1760) 0:1; Grob Joshua (1631) – Hausherr Christoph (1757) 1:0; Küng Patrick (1488) – Rohner Martin (1698) ½:½; Aepli Fiona (1473) – Salzer Robert (1771) 0:1.

Wil IV hatte bereits vor dem Spieltag den Aufstieg erreicht. So konnte man beruhigt nach Wetzikon fahren, um gegen Rüti zu spielen. Leider fielen aus dem Erfolgssextett zwei Spieler aus, und als dann auch noch eine Spielerin nicht am Treffpunkt erschien, musste man kurzfristig zu Fünft anreisen. Das war gegen ein starkes Gastgeber-Team nicht zu verkraften. Zusätzlich zur Forfaitniederlage mussten auch Fabio Oberhänsli, Fabian Welch und Jonas Roos gegen deutlich ELO-stärkere Gegner den König umlegen. Die anderen beiden Partien wurden dann Remis gegeben. Ein gorosses lob an unser Juniorenteam, das mit einer tollen Leistung souverän die Klasse gehalten hat.
Einzelresultate: Rüti I – Wil IV 5:1
Lang Fabian (2084) – Bütler Pascal (1882) ½:½; Bänninger Kaspar (1979) – Stucki Werner (1700) ½:½; Paschke Anton (1946) – Roos Jonas (1654); Suter Alfred (1868) – Welch Fabian (1736) 1-0; Steck Rainer (1785) – Oberhänsli Fabio (1421) 1-0; Pfenninger Walter (1648) – ff. 1-0.

SMM 6. Runde

Tobias Russi war der unglücklichste Kapitän dieser Runde, da ihm zahlreiche Spieler absagten.

Wil 1 entledigte sich seiner Abstiegssorgen durch einen überzeugenden Sieg gegen Rapperswil. Die Mannschaft bewies Moral und liess den Gästen vom Zürichsee keine Chance. Thomas Müller neutralisierte am Brett 5 den ELO-stärksten Gästespieler. Andreas Welch brachte dann sein Team am ersten Brett durch einen strategisch schön heraus gespielten Sieg gegen Peter Keller in Führung. Der Rapperswiler verteidigte sich wie gewohnt zäh, aber diesmal war der Wiler besser. Kurzzeitig kam bei den Gastgebern noch einmal Nervosität auf, als Turi Koller im Angriffswirbel unterging. Aber zwischenzeitlich hatte sich an den restlichen Brettern bereits die Waagschale zu Gunsten der Äbestädter gedreht. Marc Potterat hatte seinen Gegner dazu gezwungen, seinen Turm für einen Freibauern zu opfern. Marc musste danach noch genau spielen, aber bewältigte dies sicher. Peter Fässler hatte die Qualität erobert und zwang seinen Gegner mit seinem starken Angriff zur Aufgabe. Christian Jentgens brachte sein Läuferendspiel mit zwei Mehrbauern ebenfalls sicher heim.
Wil 1 liegt nun im sicheren Mittelfeld ohne Ambitionen nach oben oder unten. Man kann befreit zum Spitzenteam nach Buchs fahren.
Einzelresultate: Wil – Rapperswil 4½ : 1½
Andreas Welch (1966) – Keller Peter (1884) 1-0; Marc Potterat (2122) – Lee Peter (1847) 1-0; Christian Jentgens (1920) – Imfeld Berni (1863) 1-0; Peter Fässler (1950) – Schönbächler Remo (1746) 1-0; Thomas Müller (1879) – Fries Karlheinz (1953) ½ -½; Turi Koller (1859) – Sidler Sepp (1799) 0 -1.

Sehr spannend wird es nun in der 2.Liga Zentral 1: Wil 2 bezwang hier das Team aus Bellinzona mit 4:2. Den Wilern kam dabei die kurzfristige Verstärkung durch den Neuzugang Bela Tomisa zu Pass. Er und Helene Mira neutralisierten die starken Spitzenspieler aus dem Tessin nicht nur, sondern sorgten für 1.5 Punkte. Damian Karrer musste am Brett 3 lange kämpfen, ehe er seine Partie gegen den schwächer eingestuften Gast zum Sieg führen konnte. An den hinteren Brettern holten die Wiler mit etwas Glück die entscheidenden Punkte: Hans Karrer verlor in hochgradiger Zeitnot durch ein einzügiges Matt. Leopold Juen konnte hingegen ein Turmendspiel mit Minusbauern durch genaues Spiel Remis halten. Raphael Sprenger hatte dann noch das Glück des Tüchtigen, als sein Gegner nach einer kompromisslosen Angriffspartie in unklarer Stellung die Zeit überschritt. In der letzten Runde geht es auch um die Höhe etwaiger Siege, da Wil und Bellinzona brettpunktgleich sind. Wil 2 hat mit Schlusslicht Cham das vermeintlich leichtere Schlussprogramm, da Bellinzona zum Tabellenführer Zug muss. Zug hat sich aber mit 12-0 Punkten bereits für das Aufstiegsspiel qualifiziert. Derartige Konstellationen sind scher zu beurteilen.
Tabellenstand an der Spitze: 1. Zug 12-0; 2. Wil II und Bellinzona je 8-4 (20 BP).

Einzelresultate: Wil 2 – Bellinzona 4.0 : 2.0
Mira Helene (2097) – Mella Luciano (2135) 1-0; Tomisa Bela (2215) – Dell‘ Ambrogio Edy (2125) ½ -½; Karrer Damian (2045) – Cucchiani Claudio (1953) 1-0; Karrer Hans (2020) – Gervasoni Michele (1915) 0-1; Raphael Sprenger (1896) – Bachmann Peter (1915) 1-0; Juen Leopold (1980) – Giacomini Plinio (1842) ½ -½.

Bei Wil 3 kam es leider zu dem befürchteten Personalmangel. Es ist eben nicht einfach, für Spiele unter der Woche in einer grösseren Entfernung 6 Spieler aufzubieten. Unserem bisher so gut agierenden Team fielen diesmal drei der vier Spitzenbretter aus, gefolgt von einigen Ersatzspielern. Am Ende musste man zu Viert nach Wollishofen reisen und verlor dort erwartungsgemäss mit 1.5:4.5. Kapitän Tobias Russi hatte einen schlechten Tag erwischt und schaffte es nicht, seinen ELO-schwächeren Gegner auszuspielen. Aber auch ein Sieg hätte nicht geholfen, denn nur Walter Ramsauer gelang mit einem schönen Matt der volle Punkt. Patrick Küng und Fiona Aepli wehrten sich an den Brettern 3 und 4 nach Kräften, bleiben aber letztendlich chancenlos. Ein ganz grosses Lob dennoch an diese vier Spieler, die den Donnerstagabend für dieses Spiel geopfert haben.
Pikanterweise hat Wil 3 selbst jetzt noch Aufstiegschancen, da man mit 7-5 Punkten punktgleich mit dem Zweiten und Dritten ist. Man hat in der letzten Runde die Chance, im direkten Vergleich Zürich Riesbach zu überflügeln, während das punktgleiche Embrach beim Tabellenführer Illnau-Effretikon antreten muss…
Tabellenstand an der Spitze: 1. Illnau 9-3; 2. Riesbach 7-5 (19.5); 3. Embrach 7-5 (19); 4. Wil III 7-5 (16.5).
Einzelresultate: Wollishofen 5 – Wil 3 4.5 : 1.5
Christian Meier (1596) – Tobias Russi (1831) ½-½; Fred S. Mantel (1791) – Walter Ramsauer (1694) 0-1; Peter Maurer (1628) – Fiona Aepli (1485) 1-0; Louis Warthmann (1714) – Patrick Küng (1488) 1-0; Alfons Meyer (1452) FF 1-0; Peter Thurnheer (1597) FF1-0.

Wer hätte vor der Saison gedacht, dass unser Junioren-Team Wil IV bereits eine Runde vor Schluss den Klassenerhalt problemlos geschafft haft. Nicht nur das: Unsere Junioren sind mittlerweile so selbstbewusst geworden, dass sie mit dem 3:3 bei St. Gallen IV sogar unzufrieden waren. Hierbei sollte man trotz aller Euphorie aber nicht übersehen, dass die Siege der beiden „Leitwölfe“ Pascal Bütler und Jérôme Sieber an den vorderen Brettern von den ELO-Zahlen recht unerwartet waren. Jeannine Schweizer erholt sich langsam von ihrem Debakel bei der SEM. Sie konnte am Brett 5 aber leider ihre Siegchancen nicht nutzen. Bei den anderen drei Spielern muss man berücksichtigen, dass sie sehr jung sind und ihnen noch etwas die Konstanz fehlt. Jonas Roos hatte gegen einen deutlich stärkeren Gegner letztendlich keine Chance. Fabian Welch setzte seinen Gegner unter Druck und hätte an einer Stelle wohl einen versteckten Gewinn in der Position gehabt. Leider übersah er dies, und sein erfahrener Gegner konnte sich ins Remis retten. Joshua Grob tauschte auf f7 zwei Figuren gegen einen Turm und Bauern ein. Dies erwies sich aber als fatal, da Joshua erheblichen Entwicklungsnachteil hatte. Unser Junior kam nie ins Spiel und musste am Ende die Waffen strecken.
Wil IV liegt nach einer Serie von 7-1 Punkten auf Rang 3 – nur einem Punkt hinter einem Aufstiegsplatz. Man kann also noch etwas träumen, obwohl die ganz vorne platzierten Teams aus Schaffhausen (mit 11-1 Punkten bereits sicherer Sieger) und Winterthur (8-4 Punkte) wohl im Normalfall nichts mehr anbrennen lassen werden. Auf jeden Fall ist die Saison für unsere Junioren ein voller Erfolg. Es steckt viel potential in dieser Mannschaft.
Tabellenstand an der Spitze: 1. Schaffhausen 11-1; 2. Winterthur 8-4 (23); 3. Wil IV 7-5 (17).
Einzelresultate: St.Gallen SK 4 – Wil 4
3:3
Adrian Ueberwasser (1874) – Pascal Bütler (1882) 0-1; Gerd Wettering (2004) – Jérôme Sieber (1719) 0-1; Maurin Schmidt (1807) – Jonas Roos (1684) 1-0; Michael Hein (1622) – Fabian Welch (1699) ½-½; Branko Cerne (1671) – Jeannine Schweizer (1734) ½-½; Heinz Dietrich (1601) – Joshua Grob (1631) 1-0.

Unsere Senioren von Wil 5 hatten sich bereits für das Aufstiegsspiel qualifiziert. Das Match in Flawil war daher nur noch ein Schaulaufen, zu welchem die Gastgeber auch nur zu Fünft antraten. Die Wiler hatten wenig Mühe, sich deutlich mit 4.5:1.5 durchzusetzen. Werner Stucki, Hans Joseph und Paul Sprenger erhöhten die 1-0-Forfaitführung auf 4-0, ehe Andreas Schneider ins Remis einwilligte und Peter Brönnimann leider für die einzige Niederlage sorgte. Da Winterthur nichts mehr anbrennen liess, bleibt es hier bei der Reihenfolge 1.Winterthur IX 2. Wil V. Man wird daher zum Aufstiegsspiel nach Rheintal fahren müssen.
Einzelreultate: Flawil 3 – Wil 5 1.5 – 4.5
Daniel Stoeri (1402) -Werner Stucki 0-1; Miguel Garcia (1690) -Peter Brönnimann 1-0; Herbert Hennet (1577) – Andreas Schneider ½-½; Pierre Genton- Hans Joseph 0-1; Anni Hättenschwiler (1430)- Paul Sprenger 0-1; Joachim Lüthi FF 0-1.

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SMM 5. Runde

Hans Joseph gewann – aber sein Team kassierte die erste Niederlage

Wil 1 erlebt eine verkorkste Saison. Zu Hause gegen Davos unterlag man 2:4, nachdem es zu einigen Aussetzern gekommen war. Thomas Müller, der bisher sehr solide gespielt hatte, verabschiedete sich nach nicht einmal einer Stunde aus dem Mannschaftskampf mit einer Niederlage. Ihm folgte Johannes Roth nach, der aus seinem Zeitvorteil (sein Gegner kam zu spät) kein Kapital schlagen konnte und vielmehr böse unter die Räder geriet. Hoffnung keimte nochmals auf, als Turi Koller mit seiner Spezialvariante seinen Gegner ausspielten und überlegen gewinnen konnte. Marc Potterat glich zum 2:2 aus. Aber in den verbleibenden Spielen hatte es unter anderem Andreas Welch mit FM Vulevic zu tun. Andreas wehrte sich zwar tapfer, musste aber nach 44 Zügen dennoch die Waffen strecken. Peter Fässler musste nun alles riskieren, um wenigstens das Mannschaftsremis zu sichern. Aber sein Turmopfer erwies sich als inkorrekt. Die Partie war zwar noch spannend, aber nachdem Peter eine weitere Ungenauigkeit unterlief, musste er sich geschlagen geben. Eine bittere Niederlage. Für Wil geht es nun um den Klassenerhalt.
Einzelresultate: Wil I – Davos I 2:4
Koller(1861) – Weber Karl (1430) 1-0; Welch A. (2003) – FM Vulevic V. (2352) 0-1; Fässler (1962) – Gautschi (1984) 0-1; Müller (1893) – Vulevic D. (1857) 0-1; Potterat(2098) – Hew (1848) 1-0; Roth (1783) – Weber D. (1868) 0-1.

Wil 2 holte zu Hause gegen Dübendorf zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg. Massgebend für den knappen 3.5:2.5-Sieg waren die Siege an den drei hinteren Brettern durch Hans Karrer, Raphael Sprenger und Marco Schweizer. Vor allem Marcos Sieg gegen einen deutlich höher bewerteten Gegner ist herauszuheben. Marco nutzte einen Schnitzer seines Gegners eiskalt aus. Hans Karrer griff seinen Gegner ungestüm an, und dieser verlor die Übersicht. Da Damian Karrer am Spitzenbrett ein Remis holte, war der Heimsieg gesichert. Man muss allerdings sagen, dass Damian mit dem Remis nach Qualitätsgewinn eher enttäuscht war. Die unerwartete Niederlage von Manuel Sprenger am dritten Brett sowie die Niederlage des natürlich überforderten Fabio Oberhänsli waren zu verkraften. Ob eine Orientierung nach oben noch möglich ist, wird sich im Match gegen den Aufstiegskandidaten Bellinzona zeigen.
Einzelresultate: Wil II – Dübendorf I 3.5 : 2.5
Karrer Damian (1977) – Paun Florin (2063) ½-½; Oberhänsli Fabio (1422) – Galatti Marcel (2052) 0-1; Sprenger Manuel (1955) – Semenic Igor (1883) 0-1; Karrer Hans (2004) – Cucchi Griorgio (1994) 1-0; Sprenger Raphael (1877) – Lorbe Markus (1719) 1-0; Schweizer Marco (1801) – Forster Markus (1948) 1-0.

Wil 3 bleibt auf der Erfolgsspur. Trotz der Schwächung durch den prüfungsbedingten Ausfall des Kapitäns Tobias Russi holten die Äbtestädter in Oberglatt ein 3:3. Das war absolut nicht zu erwarten, da die Gastgeber an fünf Brettern einen teilweise deutlichen ELO-Vorsprung hatten. Diesmal war es der an Brett 6 spielende Patrick Küng, der überraschend gegen einen mehr als 200 ELO-Punkte besseren Gegner für einen vollen Punkt sorgte. Er bewahrte bei einem Stand von 2:3 die Nerven und sicherte seinem Team den Sieg. Auch Alexej Borodin hat seine tolle Form bewahrt. Sein Sieg gegen einen fast 100 ELO-Punkte stärkeren Gegner sicherte den Punkt. Zusätzlich remisierten Sigi Hohlbaum und Ersatzspieler Matthias Mahler. Dessen Grossvater Walter Ramsauer verlor leider ebenso wie Hanspeter Wehrli am ersten Brett – jeweils gegen stärkere Gegner, wobei Hanspeter aber bereits eine exzellente Stellung herausgespielt hatte. An diesem Spieltag war den Wilern das Glück hold, das ihnen im Embrach fehlte (wo man von der Papierform hätte punkten müssen). Wil bleibt vorne dabei und hat definitiv nichts mehr mit dem Abstieg zu tun.
Einzelresultate: Oberglatt I – Wil III 3:3
Daniel Hofer (1898) – Hanspeter Wehrli (1815) 1-0; Walter Onda (1827) – Hohlbaum Siegfried (1769) ½-½; Urs Stutz (1787) – Ramsauer Walter (1704) 1-0; Richard Bisig (1763) – Borodin Alexsej (1675) 0–1;Heinrich Meierhofer (1623) – Mahler Matthias (1666) ½-½; Raphael Bühler (1708) – Küng Patrick (1468) 0-1.

Wil 4 bleibt auf der Erfolgsspur und hat den Klassenerhalt mit einem Auswärtssieg in Aadorf wohl bereits sichergestellt. Zwar verlor Ersatzspielerin Annika Fröwis am ersten Brett. Aber der immer besser in Trett kommende Kapitän Pascal Bütler glich aus. Die Niederlage von Jérôme Sieber wurde an den hinteren Brettern durch Siege von Jeannine Schweizer und Joshua Grob mehr als wett gemacht. Fabian Welch schliesslich kam am vierten Brett zwar über ein Remis nicht hinaus – aber das genügte zum knappen aber wichtigen 3.5:2.5-Auswärtssieg. Herzlichen Glückwunsch an unsere Junioren.
Einzelresultate: Aadorf I – Wil IV 2.5:3.5
Brunner (2024) – Fröwis A. (1871) 1-0; Frischknecht (1822) – Bütler (1870) 0-1; Duttweiler (1714) – Sieber (1758) 1-0; Bounlom (1525) – Welch F. (1625) ½-½; Golder (1689) – Schweizer J. (1696) 0-1; Zbinden (1507) – Grob (1634) 0-1.

Bei unseren Senioren von Wil V ist leider die Siegesserie gerissen: Im Rückspiel verlor man zu Hause gegen ein verstärktes Winterthur mit 2.5:3.5. Peter Brönnimann geriet an Brett 2 in einen vernichtenden Königsangriff. Kurz darauf glich Paul Sprenger aus, der im Endspiel seinen Gegner buchstäblich mit den letzten Bauern aufs Kreuz legte. Leider musste Andreas Schneider nach langem Kampf die Waffen strecken. Joachim Lüthi kam am letzten Brett über ein Remis nicht hinaus. Aber Hans Joseph liess die Hoffnungen der Gastgeber noch einmal höher schlagen, als er immer mehr Material anhäufte und das Endspiel sicher gewann. Leider gelang es zum Schluss Werner Stucki nicht mehr, seine Partie am Spitzenbrett zu halten. Schade, aber der zweite Platz und damit ist das Aufstiegsspiel war ohnehin schon sicher.
Einzelresultate: Wil V – Winterthur IX 2.5:3.5
Stucki Werner (1702) – Bürssner (1764) 0-1; Brönnimann Peter (1576) – Hajdari (1792) 0-1; Schneider Andreas (1580) – Alberti Daniel (1683) 0-1; Joseph (1481) – Bosshard (1548) 1-0; Sprenger Paul (1489) – Macher Walter (1519) 1-0; Lüthi Joachim (1439) – Signer Karl (1551) ½-½.
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SMM 4. Runde

Mannschaftskapitän Tobias Russi kann mit seinem Team sehr zufrieden sein

Wiler auf der Erfolgsspur

In der 4. Runde der SMM gelang den Wiler Teams fast die Maximalausbeute. Lediglich Wil I musste zu Hause – ein an den vorderen Brettern aber stark besetztes – Glarus einen Punkt abgeben. Marc Potterat und Marco Schweizer brachten die Gastgeber mit klaren Siegen in Front. Turi Koller verpasste leider in der Eröffnung die beste Fortsetzung und kam über ein Remis nicht hinaus. Dann aber harzte es bei Johannes Roth, der einem Bauern hinterher lief und am Ende unter die Räder kam. Christian Jentgens hatte auch längere Zeit eine gute Stellung, aber am Ende war nicht mehr als Remis drin. So kam es auf die Partie zwischen Andreas Welch und dem Glarner Oswald Bürgi an. Der Gast spielte sehr riskant und opferte Material, um den schwarzen König freizulegen. Beide Spieler kamen in hohe Zeitnot, und dort verlor Andreas leider den Faden. Das Endspiel war nicht mehr zu halten. Die Wiler haben nun nach 4 Runden 4-4 Punkte auf dem Konto.
Einzelresultate: Wil I – Glarus I 3:3
Potterat Marc (2098) – Ziltener (2077) 1-0; Welch Andreas (2003) – Bürgi (2058) 0-1; Jentgens (1919) – Jenny (1959) ½-½; Roth (1783) – Fuchs (1945) 0-1; Koller (1861) – Gurtner (1731) ½-½; Schweizer Marco (1801) – Danz (1724) 1-0.

Wil II kam in der 4.Runde endlich zu einem Sieg: In Glattbrugg gewann man aufgrund des ELO-Schnitts nicht unerwartet mit 4:2. Zwar erreichte Benedikt Klocker am ersten Brett nur ein Remis, nachdem er in eine Eröffnungsfalle getappt war, ebenso wie der andere Österreicher Leopold Juen, aber Hans und Damian Karrer sowie Raphael Sprenger mit einer tollen Leistung konnten ihre Partien gewinnen. Da spielte es keine Rolle mehr, dass Manuel Sprenger leider seine Partie in Zeitnot verlor, nachdem er sich toll zurückgekämpft hatte. Mit diesem Sieg sollte Wil II sich von den gröbsten Abstiegssorgen befreit haben.
Einzelresultate: Glattbrugg I – Wil II 2.0 : 4.0
Kögel (1928) – Klocker (2133) ½-½; Perego (1934) – Karrer Damian (1997) 0-1; Bichler (1935) – Karrer Hans (2004) 0-1; Trcek (1904) – Sprenger Manuel (1955) 1-0; Capraro (1934) – Juen (1982) ½-½; Richner (1885)Sprenger Raphael (1877) 0-1.

Wil III wächst zu einem guten Team heran. Zwar musste Walter Kaiser früh die Waffen strecken und verlor Patrick Küng in guter Stellung den Faden, aber auf die ersten vier Bretter war Verlass: Kapitän Tobias Russi landete seinen vierten Sieg in Folge, indem er einen Monsterspringer im gegnerischen Lager platzierte. Alexej Borodin gewann eine schöne und vorentscheidende Angriffspartie. Sigi Hohlbaum hielt den besten Gästespieler in Schach, und Hanspeter Wehrli nutzte im Endspiel mit einem Mehrbauern eiskalt seine Chance. Am Ende stand ein knapper, aber verdienter 3.5:2.5-Sieg. Wil III hat damit hervorragende 6-2 Punkte.
Einzelresultate: Wil III – Embrach I 3.5:2.5
Wehrli (1815) – Gohl (1756) 1-0; Hohlbaum Sigi (1769) – Schulzke (1828) ½-½; Russi (1816) – Krebser (1762) 1-0; Borodin (1675) – Ridolfi (1753) 1-0; Küng (1468) – Steiger (1670) 0-1; Kaiser (1464) – Tuor (1664) 0-1.

Unsere Junioren von Wil IV landeten den zweiten Sieg in Folge. Bodan Kreuzlingen kam zwar nur zu Fünft, aber das soll den Sieg unseres Nachwuchses nicht schmälern. Fabian Welch gelang erst ein Figurengewinn und dann sogar noch ein ersticktes Matt. Jonas Roos besiegte seinen ELO-schwächeren Gegner souverän. Pascal Bütler stellte mit einem Remis am ersten Brett dann bereits den Mannschaftssieg sicher. Da machte es nichts mehr, dass Jérôme Sieber unter die Räder kam. Jeannine Schweizer schraubte dann das Resultat noch nach oben, indem sie ihre Mehrfigur souverän ausnutzte. Ein wichtiger Schritt zum Klassenerhalt: 4-4 Punkte nach 4 Runden!
Einzelresultate: Wil IV – Bodan III 4.5:1.5
Bütler Pascal (1870) – Schmid Joachim (1757) ½-½; Sieber Jérôme (1758) – Lumpi (1798) 0-1, Schweizer Jeannine (1696) – Hirzel (1734) 1-0; Welch Fabian (1625) – Söll (1648) 1-0; Roos Jonas (1661) – Schmid Hermann (1315) 1-0; Grob Joshua (1634) 1-0 ff.

Wil V bleibt auf Aufstiegskurs. Auch im Rückspiel wurde St. Gallen souverän besiegt. Joachim Lüthi machte den Anfang und wurde bald von Werner Stucki und Andreas Schneider kopiert. Als Kurt Lüdi auch noch gewann, war der vierte Sieg in Folge sichergestellt. Hans Joseph und Paul Sprenger verloren zwar, aber das hatte keinen Einfluss mehr auf das Gesamtresultat. Die Senioren liegen nach wie vor ganz vorne.
Einzelresultate: Wil V – St. Gallen V 4:2
Stucki (1702) – Garlant (1599) 1-0; Schneider (1580) – Hediger (1399) 1-0; Lüdi (1412) – v. de Mark (1388) 1-0; Joseph (1481) – Plachel (1468) 0-1; Sprenger Paul (1489) – Potterat Alina (-) 0-1; Lüthi (1439) – Cerne (1690) 1-0.
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SMM 3. Runde

Marc Potterat hatte Pech mit der Digitaluhr

Wil I holte bei einem favorisierten Flawil einen wertvollen Punkt. Andreas Welch gelang es, den Leader der Gastgeber, Thomas Näf, zu neutralisieren. Thomas Müller hätte gegen Fredi Dönni vielleicht sogar den ganzen Punkt einheimsen können, aber in Zeitnot und komplizierter Stellung entschied sich der Wiler für die Remisvariante. Dann wurde es dramatisch. Hannes Roth kam leider vom rechten Weg ab und hatte nach der Zeitnot eine verlorene Stellung. Genau umgekehrt erging es Turi Koller, der starken Mattangriff hatte, und in beidseitiger hochgradiger Zeitnot hatte Turi das Glück des Tüchtigen. Der Flawiler Albin Dönni stand vor einem Trümmerhaufen, nachdem der Rauch der Zeitnot gelichtet war. Beim Stand von 2:2 wurde in den verbliebenen Partien erbittert gekämpft. Peter Fässler konnte trotz Minusqualität seine Stellung halten. Damian Karrer hatte sich von dem Eröffnungsdruck gut befreit, konnte aber seine Vorteil zum Schluss nicht zum Sieg verwerten. Alles in allem ein gerechtes Unentschieden.
Einzelresultate: Flawil I – Wil I 3:3
Vonlanthen Marcus (2026) – Karrer Damian (2058) ½-½; Näf Thomas (2164) – Welch Andreas (2001) ½-½; Peter Raymond (1959) – Fässler Peter (1957) ½-½; Dönni Fredi (1949) – Müller Thomas (1879) ½-½; Dönni Albin (1917) – Koller Turi (1832) 0-1; Würth Thomas (1883) – Roth Johannes (1817) 1-0.

Wil II kommt in dieser Saison nicht in Tritt. Gegen die Chessflyers gab es nur ein enttäuschendes 3:3. Dabei durchkreuzte Raphael Sprenger die taktische Spielchen der Gäste durch einen Sieg am letzten Brett gegen einen deutlich stärker eingeschätzten Gegner. Aber Marc Potterat und Manuel Sprenger kamen gegen Spieler mit gut 300 ELO-Punkten weniger jeweils nur zu einem Remis. Manuel wählte vielleicht eine zu harmlose Eröffnungsvariante, während Marc Potterat damit haderte, dass die Digitaluhr in der entscheidenden Phase den Dienst einstellte. Die sich anschliessenden Diskussionen brachten Marc derart aus dem Konzept, dass er seinen Mehrbauern wieder einstellte. Dies war letztendlich zu wenig, da Leopold Juen und Marco Schweizer leider verloren. Vielleicht sollte sich der Schachbund aber einmal überlegen, nicht wenigstens ein bisschen mehr leistungsgerechte Aufstellungen vorzuschreiben. Ein Spieler wie Benedikt Klocker nimmt die weite Anreise nicht unbedingt auf sich, um dann gegen einen mehr als 600 ELO-Punkte schwächeren Spieler anzutreten.
Einzelresultate: Wil II – Chessflyers I 3:3
Klocker Benedikt (2165) – Breitenmoser Guido (1524) 1-0; Potterat Marc (2117) – Biercher Patrick (1808) ½-½; Sprenger Manuel (1939) – Clemenz René (1644) ½-½; Juen Leopold (1990) – Remensberger Hansuli (1963) 0-1; Schweizer Marco (1828) – Richman Saul (1939) 0-1; Sprenger Raphael (1825) – Fuchs Arnold (1979) 1-0.

Wil III verlor sein Auswärtsspiel bei Illnau-Effretikon unnötigerweise und darüber hinaus noch ungerechtfertigt hoch. Mannschaftsführer Tobias Russi hatte es geschafft, trotz diverser Absagen vollzählig anzutreten – und zu Beginn sah es gar nicht so schlecht aus. Ersatzmann Walter Ramsauer überspielte seinen Gegner völlig, aber dann übersah er eine Möglichkeit des Gegners, die ihm Haus und Hof kostete. Kurz darauf musste sich Matthias Mahler geschlagen geben. Matthias hatte als einziger Wiler einen Gegner erwischt, der ihm ELO-mässig deutlich überlegen war. Matthias verlor frühzeitig die Qualität und konnte die Partie trotz grossem Kampf nicht mehr halten. Den Wilern blieb auch danach das Pech treu. Alexej Borodin verlor seine Partie trotz Mehrqualität, und kurz darauf musste sich auch noch Hans Karrer am Spitzenbrett unerwartet beugen. So blieb es dem Kapitän Tobias Russi vorbehalten, den Ehrenpunkt beizusteuern. Tobias eroberte im Mittelspiel das Läuferpaar und einen Bauern, was er nach hartem Kampf zum vollen Punkt umsetzen konnte. Sigi Hohlbaum bekam von seinem Gegner in prekärer Stellung ein Remis angeboten, weil der Kampf bereits entschieden war und es keinen Grund zum Weiterspielen gab. Schade, da wäre für Wil mehr drin gewesen.
Einzelresultate: Illnau I – Wil III 4.5:1.5
Lässer Alfred (1956) – Karrer Hans (2016) 1-0; Berchtold Heiri (1776) – Hohlbaum Siegfried (1767) ½-½; Näpflin Reinhold (1756) – Russi Tobias (1778) 0-1; Damman Frank (1679) – Borodin Alexsej (1682) 1-0; Umbach Patrick (1742) – Mahler Matthias (1661) 1-0; Kolb Roger – Ramsauer Walter (1715) 1-0.

Wil IV kam zu seinem ersten wichtigen Sieg: Gegen Steckborn gewannen die Junioren mit 3.5.2:5. Der für den sehr kurzfristig ausgefallenen Joshua Grob ins Team gekommene Fabio Oberhänsli brachte sein Team auf die Siegerstrasse. Fabian Welch hätte den Vorsprung ausbauen müssen, aber nachdem er seinen Gegner völlig überspielt hatte, verlor er zum Schluss sogar noch leider die sicher geglaubte Partie mit einem Blackout. Auch Jeannine Schweizer musste sich geschlagen geben. Aber dann drehte Jonas Roos seine Partie, und Jérôme Sieber gewann ebenfalls. Als Teamchef Pascal Bütler seine Partie Remis halten konnte, war der erste Mannschaftssieg sichergestellt. Weiter so!
Einzelresultate: Wil IV – Steckborn I 3.5:2.5
Bütler Pascal (1768) – Businger Paul (2002) ½-½; Sieber Jérôme (1736) – Haldi Peter (1928) 1-0; Roos Jonas (1626) – Aklin Heinz (1841) 1-0; Schweizer Jeannine (1684) – Bitter Andreas (1789) 0-1; Welch Fabian (1683) – Saxer Bruno (1560) 0-1; Oberhänsli Fabio (1430) –Zenklusen Rafael (1484) 1-0.

Wil V holte im Spitzenspiel einen Punkt in Winterthur. Massgeblich trugen hierzu unser Aktuar Paul Sprenger und unser Präsident Joachim Lüthi bei, die an den hinteren Bretten punkteten. Leider verlor Werner Stucki am Spitzenbrett. Auch Kurt Lüdi musste sich in seinem ersten Einsatz geschlagen geben. Peter Brönnimann und Andreas Schneider stellten mit ihren Unentschieden den Punktgewinn sicher.
Einzelresultate: Winterthur IX – Wil V 3:3
Alberti Daniel (1649) – Stucki Werner (1708) 1-0; Schärrer Heinz (1583) – Brönnimann Peter (1576) ½-½; Bosshard Rolf (1530) – Schneider Andreas (1571) ½-½; Signer Karl (1535) – Lüdi Kurt 1-0; Macher Walter (1521) – Sprenger Paul (1425) 0-1; Huber Paul (1501) – Lüthi Joachim (1469) 0-1.
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SMM 2. Runde

Matthias Mahler gewann bei seinem Einstand bei Wil I

Wil I konnte in Zürich bei Nimzowitsch IV beide Punkte mitnehmen. Ersatzmann Matthias Mahler brachte das Team mit einem sauberen Sieg in Front. Ein schöner Erfolg von Matthias. Kurz darauf stellte Andreas Welch die Weiche auf Sieg, als er seine Gegnerin positionell unter Druck gesetzt und dabei die Qualität erobert hatte. Nach brechen des zähen Widerstands verbuchte Andreas den zweiten Punkt für die Wiler. Zwischenzeitlich hatte Johannes Roth nach einer scharfen Partie mit seinem Gegner Remis vereinbart, weil keiner die Stellung mit materiellen Ungleichgewicht weiterspielen wollte. Den Siegpunkt steuerte dann Thomas Müller bei, der seinen Gegner immer wieder mit taktischen Motiven beschäftigt hatte, bis jener eine Möglichkeit übersah und eine Figur einbüsste. In beidseitiger Zeitnot trieb Thomas den König an die frische Luft und gewann. Leider Konnte Peter Fässler, der es mit dem stärksten Zürcher zu tun hatte, die schlechtere Stellung nicht ganz zum Remis führen. Der Anschlusstreffer der Gastgeber war jedoch belanglos. Im letzten Match stand Turi Koller lange Zeit auf Gewinn, aber kurz vor Ende unterlief dem Wiler eine Ungenauigkeit, so dass die Partie ins Remis verflachte. Dennoch ein verdienter und wichtiger 4:2-Sieg.
Einzelresultate: Zürich Nimzowitsch IV – Wil I 2:4
Ramseier (2079) – Fässler (1957) 1-0; Gundelfinger (1924) – Welch A. (2001) 0-1; Fischer (1863) – Müller (1879) 0-1; Hoffmann (1897) – Roth (1817) ½-½, Wehli (1811) – Koller (1832) ½-½, Ruegg (1685) -Mahler (1661) 0-1.

Gar nicht rund lief es am Donnerstag Abend für Wil II in Stäfa. Zunächst musste man nur mit 5 Leuten antreten, da der bereits als Ersatz eingesprungene Werner Kohler auch noch kurzfristig absagen musste. Dann gerieten Marco Schweizer und Damian Karrer relativ schnell auf die Verliererstrasse. Marco büsste eine Figur ein, und Damian geriet in die Untiefen der Bird-Verteidigung. Daraufhin überspannte Hans Karrer mit seinen Gewinnversuchen den Bogen und musste eine Figur gegen zwei Bauern geben. Dann allerdings wendete sich das Blatt: Hans Gegner übersah ein simples Matt. Raphael Sprenger, der einzige Wiler, der an diesem Abend nicht in Verlustgefahr geriet, holte im Bauernendspiel den vollen Punkt und verkürzte auf 2:3. Sein Bruder Manuel stand nun vor der schwierigen Aufgabe, aus einem Schwerfigurenendspiel mit zwei Minusbauern einen Punkt herauszukitzeln – aber dies gelang ihm mit einem wunderschönen Turmopfer. Alles in allem ein glückliches 3:3.
Einzelresultate: Stäfa – Wil 2 3.0 : 3.0
Jes Caspresen (2128) – Damian Karrer (2058) 1:0; Adrian Grüner (1926) – Hans Karrer (2016) 0:1; Urs Leuenberger (1944) – Werner Kohler (1764) 1:0 ff; Alfons Eschenlohr(1906) – Manuel Sprenger (1939) 0:1; Martin Fluit (1878) – Marco Schweizer (1828) 1:0; Reto Fischer (1824) – Raphael Sprenger (1825) 0:1.

Wil III konnte am Freitagabend bereits den zweiten Sieg in Folge verbuchen. Das Team spielt fast in der gleichen Aufstellung wie in der ersten Runde und zeigte schönen Kampfgeist. An den hinteren Brettern reichte es allerdings nicht: Patrick Küng machte aus seiner verheissungsvollen Stellung nichts und verlor sogar noch. Walter Kaiser kämpfte lange, aber letztendlich erfolglos gegen einen stärkeren Gegner. Die Weichen auf Sieg wurden an den Mittelbrettern gestellt: Teamkapitän Tobias Russi brach den zähen Widerstand seines Kontrahenten, und Alexej Borodin gewann ebenso schön. Beim Satnd von 2:2 hing alles von den Spitzenbrettern ab, und dort zeigten Sigi Hohlbaum und Hanspeter Wehrli konzentrierte Leistungen. Sigi holte aus seiner guten Stellung zwar letztendlich nur ein Remis, aber dies wurde von Hanspeter wettgemacht, der den stärksten Glattbrugger bezwingen konnte.
Einzelresultate: Wil III – Glattbrugg II 3.5:2.5
Hohlbaum (1767) – Hagmann (1605) ½-½; Wehrli (1816) – Würgler (1867) 1-0; Russi (1778) – Hengartner (1672) 1-0; Borodin (1682) – Jost (1668) 1-0; Küng (1499) – Calabretta (1465) 0-1; Kaiser (1505) – Perl (1607) 0-1.

Unser Juniorenteam Wil IV hatte des mit einem der Aufstiegskandidaten zu tun. Dementsprechend gab es auch gegen Schaffhausen Munot I nichts zu holen, wenngleich unser Nachwuchs seine Haut wieder teuer verkaufte. Besonders hervorzuheben ist der Sieg von Kapitän Pascal Bütler gegen einen starken Schaffhausener. Auch Jeannine Schweizer holte ein Remis gegen einen stärkeren Gegner. Für die anderen gab es jedoch nichts zu holen. Weder die als Ersatz eingesprungenen Vorarlberger (die Kessler-Geschwister) noch Fabian Welch und Joshua Grob hatten Chancen auf einen Punktgewinn gegen eine starke Gegnerschaft. Hoffen wir auf die nächsten Spiele, in denen die Gegnerschaft etwas weniger stark sein wird.
Einzelresultate: Wil 4 – Schaffhausen Munot 1 1.5-4.5
Kessler Luca (1824) – Reichenbaecher Thomas (2017) 0-1; Kessler Michaela (1670) – Veselsoski Sami (1789) 0-1; Bütler Pascal (1768) – Schetty Robert(1983) 1-0; Schweizer Jeannine (1684) – Aeschlimann Christian (1748) ½-½; Welch Fabian (1683) – Brauchli Richard (1811) 0-1; Grob Joshua (1592) – Bossert Markus(1650) 0-1.

Unsere „Senioren“ von Wil V sind derzeit in Siegeslaune. Nach der Durststrecke der letzten Saison zeigen sie, was in ihnen steckt. Gegen die Nachbarn aus Flawil gab es einen 5:1-Kantersieg. Nur unser Kassier Hans Joseph musste sich seinem Gegner beugen. Alle anderen Partien entscheiden die Hausherren für sich.
Einzelresultate: Wil V – Flawil III 5:1
Werner Stucki (1708)– Miguel Garcia (1650) 1-0; Peter Brönnimann (1576) – Daniel Vetsch (1526) 1-0; Andreas Schneider (1571) – Herbert Hennet (1593) 1-0; Hans Joseph (1469) – Stefan Schärli 0-1; Paul Sprenger(1425) – Daniel Stoeri (1432) 1-0; Joachim Lüthi (1469) – Anni Hättenschwiler (1449) 1-0.
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SMM: 1. Runde

Hans Joseph und sein Team Wil V konnte endlich wieder feiern

Schwerer Stand für Wiler Teams

Die erste Runde der SMM hatte es für die Wiler bereits in sich. Harte Gegner erwarteten uns, so dass für die meisten Teams der SMM-Alltag bereits hart losging.

Wil I traf auf Winterthur IV, ein mit starken Junioren besetztes Team. Marc Potterat gelang es am ersten Brett nicht, gegen das Wolga-Gambit des jungen David Mäder etwas zu erfinden, und kam über ein Remis nicht hinaus. Andreas Welch lieferte sich mit Severin Vogt einen offenen Schlagabtausch mit zahlreichen taktischen Wendungen. Leider übersah Andreas nach 3.5 Stunden Kampf einen der vielen Tricks und wurde Matt. Peter Fässler versuchte gegen einen weiteren Junior alles, nutzte aber möglicherweise im Mittelspiel seine Chancen nicht konsequent genug. Das Endspiel war zu Gunsten des Winterthurer Juniors, der aber das Remis anbot, als dies zum Gesamtsieg der Gäste reichte. Christian Jentgens hatte einen Mehrbauern herausgearbeitet, aber in remislicher Stellung. Mehr als das Unentschieden war dann auch nicht drin. Die Entscheidung viel auf den hinteren Brettern, wo die Wiler ELO-mässig im Vorteil waren. Turi Koller konnte dies auch durch einen schönen Start-Ziel-Sieg unterstreichen. Johannes Roth hingegen gelang es nicht, die Verteidigung seines Gegners zu durchbrechen. Ein Patzer von Hannes besiegelte sein und des Teams Schicksal.
Einzelresultate: Wil I – Winterthur IV 2.5:3.5
Potterat Marc (2099) – Mäder David (2080) ½-½; Welch Andreas (1969) – Vogt Severin (2010) 0-1;
Fässler Peter (1941) – Wilkins Nino (1969) ½-½; Jentgens Christian (1929) – Kägi Sven (1909) ½-½; Kolller Turi (1850) – Foster Martin (1780) 1-0; Roth Johannes (1880) – Orthmann Dirk (1753) 0-1.

Wil II musste zum Absteiger Zug fahren und verlor dort nach hartem Kampf achtbar mit 2.5:3.5 Damian Karrer gelang am ersten Brett ein schön strategisch herausgespielter Sieg gegen einen 2100er, aber Leopold Juen verlor gegen einen ebenso starken Spieler. Manuel Sprenger gelang es, in Zeitnot einen Gegner Matt zu setzen. Dies genügte aber nicht, da Annika Fröwis und Marco Schweizer gegen ihre starken Gegner leider nichts ausrichten konnten. Rapahel Sprenger hätte zum 3:3 gewinnen müssen, aber er konnte seinen Vorteil nicht zum ganzen Punkt umsetzen.
Einzelresultate: Zug I – Wil II 3.5 : 2.5
Serge Wilhelm (2101) – Damian Karrer 0-1; Willi Dürig (2116) – Leopold Juen 1-0; Roman Deuber (1980) – Manuel Sprenger 0-1; Daniel Köstinger (2029) – Fröwis Annika 1-0; Michael Zuber (1992) – Marco Schweizer 1-0; Hans Speck (2029) – Raphael Sprenger ½-½.

Wil III hatte es mit Winterthur VII zu tun, einem weiteren Juniorenteam der Nachbarstädter. Hier gelang es den aber gut besetzten Wilern, knapp die Oberhand zu behalten. Hans Karrer hatte am ersten Brett keine Mühe gegen Salim Turki. Ebenso kurz ging es zwischen Sigi Hohlbaum und Alexander Kupresak zu. Sigi ging den in der Mitte stecken gebliebenen König frontal an und gewann klar. Danach kam aber leider Sand ins Getriebe. Ersatzmann Walter Kaiser verlor am Brett 6, und Alexej Borodin kam über ein Remis nicht hinaus. Als dann auch noch Hanspeter Wehrli am zweiten Brett eine taktische Stellung verlor, musste der Mannschaftskapitän selbst ran: Tobias Russi erledigte dies aber souverän und stellte mit seinem Sieg über Benjamin Mäder den Gesamtsieg her.
Einzelresultate: Wil III – Winterthur VII 3.5:2.5
Hans Karrer– Salim Turki (1763) 1-0; Hanspeter Wehrli – Benjamin Bürgi (1740) 0-1; Hohlbaum Sigi – Alexander Kupresak (1604)1-0; Tobias Russi – Benjamin Mäder (1564) 1-0; Alexej Borodin – David Vogt (1564) ½-½; Walter Kaiser – Raphael Ledermann (1504) 0-1.

Unser Juniorenteam Wil IV hatte es da mit einem weitaus stärkeren Team Winterthur V zu tun. Dies ist natürlich schade für unsere aufstrebenden Spieler, für die derartige Gegner wohl noch etwas zu früh kommen. Dennoch spiegelt das 1:5 nicht unbedingt die Knappheit des Wettkampfes wieder. Joshua Grob und Jonas Roos holten mit Weiss jeweils ein Remis gegen deutlich stärkere Gegner. Fabian Welch hatte gegen einen ebenfalls mehr als 200 ELO-Punkte stärkeren Gegner eine verheissungsvolle Stellung herausgearbeitet, übersah dann aber leider eine taktische Abwicklung, die dummerweise mit sofortigem Matt endete. Hier wäre mehr drin gewesen. Pascal Bütler und Jeannine Schweizer hatten gegen ihre starken Gegner leider keine Chance auf einen Punktgewinn. Jérôme Sieber mühte sich redlich und lange, um dann doch zu verlieren. Dieser Wettkampf gibt aber sicher Anlass zum Mut für die nächsten Begegnungen.
Einzelresultate: Winterthur V – Wil IV 5:1
Klaus Ingo (2094) – Bütler Pascal 1-0; Nohl Hansjörg (1812) – Sieber Jerome 1-0; Strommayer Peter (1917) – Schweizer Jeannine 1-0; Karrer Peter (1880) – Roos Jonas ½-½; Krüger Michael (1770) – Welch Fabian 1-0; Hollenstein Walter (1781) – Grob Joshua ½-½.

Unsere „Senioren“ aus Wil V konnte sich hingegen nach dem Kampf einer verdienten Siegesfeier hingeben. Mit 4:2 gewann man bei St. Gallen. Werner Stucki, Hans Joseph und Joachim Lüthi gewannen, während Andreas Schneider und Paul Sprenger wichtige Remis beisteuerten. So machte es nichts mehr aus, dass sich Peter Brönnimann am ersten Brett geschlagen geben musste.
Einzelresultate: St. Gallen V- Wil V 2:4
Plachel Peter –Stucki Werner 0-1; Knecht Anton – Brönnimann Peter 1-0; Güntensberger Erwin –Schneider Andreas ½-½; Garlant Carlo – Sprenger Paul ½-½; Hediger Fabian –Joseph Hans 0-1; Potterat Alina – Lüthi Joachim 0-1.
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